29. Mrz, 2017

Der erste Blog

Eigentlich kenne ich mich gar nicht aus mit bloggen. Wie geht das? Wo lernt man das? Hat man da einfach Eingebungen? Es gibt so viele tolle Blogger (und Bloggerinnen natürlich 😉) und jedes Mal denke ich - "wow - so cool. Woher nimmt er/sie das alles her?". Jedes Mal denke ich, ich möchte auch bloggen. Ich schreibe doch so gerne.. ich denke so viel und in mir schlummern so viele ungeschriebene Geschichten und Gedanken.. Als Jugendliche wollte ich einmal ein Buch schreiben über meine Kindheit. Ich erhoffte mir damit, dass ich sie durch's aufschreiben und wiedererleben verarbeiten könnte. Irgendwie fehlte mir damals jedoch der Mut.. oder ich war zu faul.. oder beides. Dann passierten so viele weitere unglaubliche Geschichten, wenn ich diese alle in Bücher verpackt hätte, wär da mittlerweilen wahrscheinlich eine ganze Bibliothek entstanden. 
Tja.. und nun sitze ich hier an meinem Laptop, hab mir nichts weiter gedacht, sondern einfach entschieden: jetzt bastle ich mir meinen eigenen Blog. Keine Ahnung wie, keine Ahnung wieso jetzt gerade, aber ich mach's jetzt einfach, weil mir JETZT danach ist und ich's ansonsten wieder herausschieben würde. 😀 Ich sitze hier und schreibe einfach. Es schreibt frei von der Leber oder besser gesagt: frei vom Herzen, ohne weiter darüber nachzudenken. Und jetzt muss ich schmunzeln, denn ich hab den Blog "Gedankenmehr" genannt - dabei denke ich jetzt doch gar nicht? Was ist denn überhaupt denken? Wo fängt es an und wo hört es auf? Kann man nicht nicht denken oder denkt man auch, wenn man nicht denkt? Also so, wie es Mönche tun.. oder meinen sie einfach, dass sie nicht denken, dabei denken sie nicht? 
Jetzt hab ich Dich verwirrt.. aber keine Angst, ich mich auch. 😋 Jetzt denkst Du gerade - ob Du nun willst oder nicht. Vielleicht denkst Du: "komischer erster Blog.." oder "die denkt zuviel.." oder "..die kommt eh nicht drauf, was ich jetzt denke!!" - Ja, da hast Du absolut Recht und das möchte ich Dir auch lassen. Vielleicht versuchst Du in diesem Moment aber auch gerade wie ein Mönch gar nichts zu denken. Vielleicht bist Du einer? 😉 Probier's aus, versuche es. Betrachte es als Meditation und schiebe Deine Gedanken einfach fort, wenn welche kommen. Gelingt es Dir? 
Ich bin gespannt und wünsche Dir vorerst ein schönes frohes Nicht-Denken. 
Und ich danke Dir, dass Du meinen ersten Blogeintrag bis zum Schluss gelesen hast. 
Bis bald!